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Zipora Rafaelov
Poetische Wanderungen zwischen Licht und Schatten

14. Mai – 01. Juli 2017

Die Auseinandersetzung mit dem Scherenschnitt oder Schattenriss hat zahlreiche Künstler seit dem 18. Jahrhundert beschäftigt und zu vielfältigen Spielarten inspiriert.
Zipora Rafaelov hat dem traditionellen Medium mit ihren Papierarbeiten, Objekten und Installationen zu neuer künstlerischer Aktualität verholfen. In unnachahmlicher Synthese von skulpturalen und grafischen Eigenschaften sowie unter Einsatz von Licht werfen die weißen, an Fäden aufgezogenen Gegenstände in den Installationen ihre Schatten an die Wand und verdoppeln sich als Abbild im Raum. Dabei entsteht ein komplexes Universum, das bevölkert ist von Alltäglichem und Profanem, von Mythos und Religion, von persönlich Erlebtem und Erinnertem. Die Bildwelten der Zipora Rafaelov zeigen sich dabei stets voll Poesie, Magie und überzeitlicher Schönheit.
Rafaelov (1954 in Beer-Sheva, Israel) studierte am Institut für Schöne Künste in Bat-Yam. 1981 siedelte sie nach Deutschland über und absolvierte ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, das sie als Meisterschülerin abschloss. 2014 erhält sie den renommierten Rheinischen Kunstpreis. Zipora Rafaelov ist national und international tätig.

Eröffnung: Sonntag, 14. Mai 2017 | 11:00 Uhr
Die Künstlerin wird zur Vernissage anwesend sein.
Begrüßung: Dr. Gabriele Hovestadt
Laudatio: Kay Heymer, Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf, Leiter Moderne Kunst